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Tipps & Tricks

Hier finden Sie Tipps und Tricks rund ums Stricken, Häkeln, Nähen und Handarbeiten, sowie Allgemeine  Informationen über Wolle und unseren Online-Shop.

Bild Tipps und Tricks

Informationen zu Garnen / Wolle

Banderolen

Neben dem Namen des Garns oder der Wolle finden Sie Angaben über die Materialzusammensetzung, die Lauflänge, Farb- und Partienummer und den Materialverbrauch. Nadelstärken und die Maschenprobe sind unverbindliche Richtwerte. Um möglichst lange Freude an Ihren selbst gestrickten oder gehäkelten Handarbeiten zu haben, sollten Sie die auf der Banderole angegebenen Pflegehinweise beachten. Am besten Sie bewahren eine Banderole zu jedem Strickstück auf und notieren sich darauf, was Sie daraus gemacht haben, damit Sie schnell wissen welche Hinweise Sie bei dem Garn beachten sollten.

Bildschirmdarstellung

Durch die digitale Verarbeitung und abweichende Bildschirmeinstellungen können Farbabweichungen zwischen den Abbildungen im Internet und der gelieferten Ware auftreten.

Farb- und Partienummer

Durch die Farbnummer kann das Garn oder die Wolle einer bestimmten Farbe zugeordnet werden und die Partienummer bezeichnet aus welchem Farbbad/Farbkessel das Garn kommt. Alle Knäuel aus einem Farbbad haben die gleiche Partienummer und sind farbgleich. Knäuel mit identischer Farbnummer und unterschiedlicher Partienummer können vom Farbton abweichen. Es ist wichtig darauf zu achten ausreichend Garn zu besorgen und zu prüfen ob die Partien übereinstimmen.

Farbige Baumwolle waschen

Waschen Sie Ihre Handarbeiten nur mit Feinwaschmittel ohne Aufheller bei mind. 60°. Die hohen Waschtemperaturen sorgen für Sauberkeit und Farben von Baumwoll-Textilien bleiben leuchtend klar. Bei Multifarbigen Stücken ist ein Ineinanderlaufen nicht zu befürchten. Waschen Sie Ihre Baumwoll-Arbeiten am besten erstmal separat um evtl. Farbüberschüsse auf andere Teile zu vermeiden.

Garnstärke

Generell gilt je dicker das Garn oder die Wolle ist, umso dicker die Nadel. Dünnes Sockengarn wird meistens mit der Nadelstärke 2,5 verstrickt, dickes Effektgarn hingegen überwiegend mit der Stärke 8-10. Am besten achten Sie auf die Angabe der Verpackung oder Banderole und erstellen Sie sich vorher eine Maschenprobe.

Gasieren

Das Gasieren ist ein industrielles Veredelungsverfahren für Garne, Wolle, Zwirne und Filze sowie andere Maschenware. Beim gasieren werden überstehende Härchen maschinell, über einer Gasflamme. abgebrannt oder abgeflammt. Durch das gasieren erhält das Produkt eine besonders glatte, feine und klare Optik, die Ware wirkt eleganter und griffiger.

Handwäsche

Bewegen Sie das Strickstück sanft in viel Wasser hin und her. Bitte nicht rubbeln oder ziehen. Spülen Sie es so lange aus, bis das Wasser klar ist. Im nassen Zustand kann es schnell passieren, dass das Strickstück in die Länge gezogen wird. Heben Sie es deshalb leicht zusammengedrückt aus dem Waschbehälter heraus und schlagen Sie es in ein Handtuch um es auszudrücken.

Knäuelgewichte

Gewichtsschwankungen bei Wolle / Garnen sind normal. Synthetische Garne nehmen kaum Luftfeuchtigkeit auf. Das Verkaufsgewicht der Wollgarne ist mit Eigenfeuchtigkeit von ca. 18% errechnet. Bei längerer Lagerung in geheizten Räumen oder im Sommer, kann die Feuchtigkeit verdunsten und der Feuchtigkeitsgehalt kann um etwa 10% sinken. Ein 50 g Knäuel wiegt somit z. B. nur noch 45 g. An der Qualität des Garnes ändert der Gewichtsverlust jedoch nichts. Garne werden nicht gewogen, sondern gemessen und die Lauflänge bleibt somit unverändert. Es entstehen Ihnen durch diese natürlichen Schwankungen keine Nachteile.

Maschenprobe

Bevor Sie anfangen zu stricken, sollten Sie eine Maschenprobe erstellen. Gestrickt wird ein Quadrat von 10x10cm mit dem vorgesehenen Garn und der angegebenen Nadelstärke. Anschließend waschen und trocknen Sie es und dann kann ausgemessen werden. Viele Garne verändern sich durchs waschen nicht besonders (z. B. Acryl-Wolle-Gemische) und können somit auch nur leicht angefeuchtet und dann gespannt werden um zu trocknen. Sobald es trocken ist kann gemessen werden. Um die Maschenprobe auszumessen werden in der Mitte des Stickstücks 10x10cm gemessen und dann wird abgezählt wie viele Maschen auf 10cm Breite und wie viele Reihen auf 10cm Höhe vorhanden sind. Wenn die Zahlen mit den angegebenen übereinstimmen kann es mit dem Stricken losgehen. Sollte das nicht der Fall sein und Sie haben z. B. weniger Maschen/Reihen als angegeben dann ist es zu locker gestrickt und Sie sollten mit einer dünneren Nadel (- 0,5-1mm) noch eine Maschenprobe stricken. Wenn es mehr Maschen/Reihen sind dann wurde zu fest gestrickt und Sie sollten mit einer dickeren Nadel noch mal stricken. (+ 0,5-1mm). Gelegentlich kommt es vor, dass die Maschenzahl laut Anleitung stimmt, aber die Reihen nicht. Es ist wichtiger, dass die Maschenzahl stimmt, denn dann kann anhand der Anleitung festgestellt werden was zu tun ist. Wenn in der Anleitung oft etwas steht wie: nach 8cm… nach 10cm… oder in 45cm Höhe usw. dann kann die Maschenprobe ruhig etwas abweichen und man strickt einfach nach der Zentimeterangabe. Sollten allerdings Anweisungen wie 8x in jeder 3. Reihe oder 10x in jeder 4. Reihe stehen, dann sollten die Reihen der Probe möglichst genau mit den angegebenen Zahlen übereinstimmen, da ansonsten umgerechnet werden muss. Das Umrechnen geht so: Wenn in der Anleitung z. B. steht: 22 Reihen auf 10cm, und Sie haben 24 Reihen auf 10cm, dann stricken Sie statt 22 angegebenen Reihen 24 und statt 11 angegebenen Reihen 12. Teilen Sie die angegebene Reihenzahl durch die 22 Reihen laut Anleitung/Maschenprobe und nehmen Sie das Ergebnis mal 24 wie aus Ihrer Maschenprobe. Und schon kann es losgehen. Falls eine krumme Zahl rauskommt, runden Sie diese kaufmännisch auf/ab. (z. B. 3,2 = 3 und 4,8 = 5)

Mercerisieren

Das Mercerisieren ist ein Veredelungsverfahren für Baumwolle. Beim Mercerisieren wird Baumwolle in Natronlauge veredelt. Hierbei quellen die Fasern auf, der Querschnitt verändert sich von nierenförmig zu rund und die Länge der Fasern verringert sich um bis zu 25%. Diese Strukturveränderungen führen zu seidenartigem, waschbeständigem Glanz, besserer Färbbarkeit, höherer Festigkeit und besserem Stehvermögen. Das Verfahren erhöht die Qualität der Textilien, und ist sehr kostspielig. Daher wird es nur bei Garnen sehr hoher Qualität angewandt.

Noppen am Strickstück

Besonders weiche, füllige und modische Effektgarne neigen zum Noppen, weil die Fasern nicht so fest in den Faden eingebunden werden können. Stricken Sie nicht zu lose und achten Sie auf die vorgegebene Maschenprobe. Aus Erfahrung wissen wir, dass das Noppen oft schon nach der ersten, vorschriftsmäßigen Wäsche nachlässt, da sich die Fasern miteinander verbinden.

Partie

Bitte achten Sie darauf, Garne einer Partie zu verwenden. Wir können keine Haftung bei der Verwendung unterschiedlicher Partien übernehmen. Bestellen Sie bitte ausreichend und prüfen Sie die Partien vor der Verarbeitung. Bei Nachbestellungen kann nicht garantiert werden, dass Sie die gleichen Partien erhalten.

Passformverlust vermeiden

Strick- und Häkelteile bleiben nur dann formschön, wenn sie materialgerecht verarbeitet und richtig gepflegt werden. Arbeiten Sie nicht zu lose und halten Sie sich an Ihre Maschenprobe. Bündchen bleiben besser in Form, wenn Sie dünnere Nadeln verwenden und zusätzlich Elastikgarn einarbeiten. Besonders zu Formverlust neigen Viskosegarne und Super-Wash-Qualitäten.

Schleudern

Wenn das Strickstück vor dem Trocknen angeschleudert werden darf, schlagen Sie es am besten in ein Tuch ein, damit es nicht verzieht.

Stricken mit der Strickliesel

Fädeln Sie den Fadenanfang (Wolle) durch das Loch nach unten und halten Sie ihn fest. Wickeln Sie den Faden, vom Knäuel, gegen den Uhrzeigersinn um die erste Strickliesel-Öse, dann zur zweiten Öse nach links gehen und wieder gegen den Uhrzeigersinn umwickeln bis alle Ösen mit einer Schlaufe umwickelt sind. Wenn alle Ösen mit einer Schlaufe umwickelt sind, geht das Stricken los… - den Faden auf der Außenseite von rechts nach links vor die erste umwickelte Öse halten, die darunter liegende Garnschlinge darüber heben und nach innen fallen lassen. Eine Öse weiter nach links rücken, Faden außen vor die Öse und die darunter liegende Garnschlinge darüber heben. Einfach nur jedes Mal den Faden vor die nächste Öse ziehen und über die vorhandene Schlaufe darüber, dann entsteht automatisch eine neue Schlaufe. Das wiederholt sich so lange, bis die Kordel die untern raus kommt, die gewünschte Länge hat. Zum Abketten der Maschen den Faden durch die vier Garnschlingen/Schlaufen auf der Ösen fädeln, die Schlinge von der Strickliesel heben und den Faden strammziehen… - fertig!
Tipp: Den Faden nicht zu fest spannen, sonst lässt er sich nicht mehr über die Ösen heben.

Sockenstricken

Bitte achten Sie beim Sockenstricken darauf, das bei beiden Socken mit dem gleichen Farbrapport begonnen wird und der Faden außen vom Woll-Knäuel genommen wird. Wickeln Sie den Anfang bei beiden Socken bis zum gleichen Anfang ab und so bekommen Sie zwei Socken mit dem gleichen Muster.

Superwash

Superwash bedeutet, dass die feinen Schuppen der Wollfaser mit einer hauchdünnen Kunstharzschicht überzogen sind. Dadurch verfilzen und verhaken sie weniger. Wolle die mit Superwash ausgerüstet ist kann im Schongang bei bis zu 40° C in der Waschmaschine gewaschen werden. Die Angaben auf dem Etikett geben die empfohlene Temperatur an. Auf keinen Fall dürfen Super-Wash-Arbeiten mit Weichspüler behandelt werden.

Trocknen

Legen Sie das Teil auf einem saugfähigen Tuch aus und ziehen Sie es bitte nicht in die Länge oder Breite. Schütteln Sie es im Liegen sanft auf und lassen es lose trocknen. So können Sie auch aus der Form gebrachte Strickstücke in ihre Ursprungsform zurückbringen. Strickteile bitte nie zum Trocknen aufhängen, da sie sonst verziehen und ihre Form verlieren können.

Verarbeitung von unterschiedlichen Farbpartien

Am besten verarbeiten Sie das Garn der zweiten Partie für Bündchen, Kragen, Blenden oder Taschen. Wenn Sie bereits mit der Handarbeit begonnen haben, können Sie so eventuelle Farbunterschiede leicht ausgleichen, indem Sie die ersten 8 bis 10 Reihen abwechselnd mit Knäueln aus beiden Partien benutzen und verstricken.

Waschen

Achten Sie bitte beim Waschen auf die Pflegesymbole und die Qualität. Drehen Sie die Strickstücke für die Wäsche linksrum (Innenseite nach außen). So können Sie die sichtbare Außenseite Ihrer Werke schonen und schützen. Stricksachen bitte nicht vorher einweichen! Der Waschvorgang sollte so kurz wie möglich sein.

Wolle / Garne spleißen

Wenn bei Wolle, oder Garnen mit hohem Wollanteil (ab 75%) ein neuer Knäuel angefangen werden muss, kann man sich das Fäden vernähen sparen, indem man die Fädenenden wie folgt verbindet. Beide Enden auf ca. 5 cm in 2 Fadenteile spalten. Je einen Fadenteil abschneiden und jetzt beide (halb so dicken) Fadenenden übereinander legen und mit etwas Feuchtigkeit so lange zwischen den Handflächen zusammen rubbeln, bis sie miteinander verfilzt sind. Das funktioniert nicht mit Wolle die superwash ausgerüstet oder filzfrei ist. Ansonsten sollte es bei jeder Wolle ab 75% Wollanteil funktionieren.

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Informationen rund ums Nähen

Absteppen

Absteppen bedeutet knapp an Kanten oder Nähten entlang zu steppen, um sie zu fixieren oder zu betonen. Benutzen Sie am besten das Nähmaschinenfüßchen als Maßstab. Positionieren Sie das Füßchen genau an einer Kante während Sie nähen, um eine gerade, gleichmäßige Naht zu erhalten.

Besatz

Ein Besatz ist ein zugeschnittener Stoff zum Verstürzen von Kanten. Besätze finden Sie am Revers von Jacken und Mänteln oder am Kragen von Hemden.

Blindstich

Durch den speziellen Blindstichfuß können Säume unsichtbar genäht werden.

Durchschlagen

Durchschlagen heißt, Nahtlinien zu kennzeichnen mit Nadel und Faden durch das Schnittmuster hindurch. Stoffe die keine Kreide annehmen, sollten immer durchgeschlagen werden. Sie können auch mehrere Stofflagen zugleich Durchschlagen. Die Heftung ist dadurch haltbarer.

Französische-Naht

Die Französische-Naht wird auch Doppelnaht genannt und wird zweimal genäht. Die Nahtzugaben werden dabei eingenäht und sind nicht mehr sichtbar.

Handstiche

Gerade bei Bastel- und kleinen Näharbeiten sind Handstiche geeignet. Damit können Sie sehr genau nähen. Verwenden Sie lange und möglichst dünne Nadeln.

Heften

Die Stoffteile Rechts auf Rechts legen und an der Nahtlinie mit Stecknadeln zusammen stecken oder mit einem Heftfaden grob zusammennähen. Heften sie immer vor dem Nähen, um das verschieben von den Stoffteilen zu vermeiden.

Heft- /Vorstich

Dieser Handstich eignet sich zum Vornähen oder Einreihen. Damit können Sie aber auch Ziernähte nähen, mit Bändern oder Lederschnüren. Achten Sie auf, gleichlange Stiche.

Hexenstich

Der Hexenstich ist ein Zierstich um zum Beispiel feste Stoffe oder Leder mit Hand dekorativ zusammenzunähen.

Hohle Saumstich

Die zuvor mit Zickzackstichen versäuberte Saumkante wird umgebügelt und dann so festgenäht, dass die Naht von der rechten Stoffseite aus unsichtbar ist.

Knopflochstich

Mit diesem Stich können sie Kanten dekorativ einfassen oder Knopflöcher nähen. Stechen Sie die Nadel ca. 5 mm – 1 cm neben der Kante ein. Der nach links gelegte Faden liegt unter der Nadelspitze. Ziehen Sie die Nadel durch und zur linken Seite.

Musterrichtung

Viele Stoffe haben eine Musterrichtung. Beim Zuschneiden alle Schnittteile so auf den Stoff legen, dass die unteren Kanten in die gleiche Richtung zeigen.

Nahtzugabe

Gleichmäßig breite Nahtzugaben erleichtern später das Nähen. Bei aufeinander liegenden Stoffkanten treffen auch die Nahtlinien aufeinander. Zeichnen Sie rings um die Papierschnittteile die Zugaben mit einem Zentimetermaß und Schneiderkreide auf den Stoff.

Rechte- und Linke-Stoffseite

Jeder Stoff hat eine rechte und eine linke Stoffseite. Die Seite die nach außen zeigt, ist die rechte Seite. Bei bedruckten Stoffen ist die rechte Seite meist einfach zu erkennen. Bei Uni-Farbenen Stoffen betrachten Sie die Webrichtung von links unten nach rechts oben auf der rechten Seite. Oder die kleinen Löcher in der Webkante, welche von rechts nach links gestochen sind. Die glatte Stoffseite ist meist die rechte Seite. Auf der rechten Seite sind mehr diagonale Linien zu sehen als links.

Rückwärtige Mitte

Die Hälfte des Rückens oder eines Schnittes für ein Rückenteil, wird rückwärtige Mitte genannt. Dies ist, wenn hier keine Naht vorhanden ist, auch der Stoffbruch.

Rückstich

Nähen Sie den Rückstich auf den Steppstich. Der Stich zurück ist aber nur wenige Gewebefäden breit. Das macht die Naht fast unsichtbar.

Saum

Saum wird die umgenähte untere Kante am Ende des Stoffes genannt. Nachdem die Länge markiert ist, wird die Saumzugabe nach innen umgeheftet, gebügelt und gleichmäßig auf die gewünschte Breite zurück geschnitten. Dann wird der Saum von Hand oder mit der Maschine angenäht. Dabei unterscheidet man nicht nur zwischen offenkantig (einfache Stofflage) und eingeschlagen (doppelte Stofflage), sondern auch zwischen sichtbar und unsichtbar (hohl angenähte Säume). Bei allen offenkantigen Säumen muss die Saumzugabe vor dem Annähen versäubert werden.

Steppen

Nennt man eine Naht anfertigen, mit einer Nähmaschine. Nähen Sie zuerst einige Probestiche auf Ihrem Stoff um sicherzustellen, dass Fadenspannung und Dicke der Nähnadel passen. Wenn diese nicht passen, regulieren Sie die Fadenspannung. Und achten Sie darauf, dass die Nadelstärke zu Ihrem Stoff passt.

Steppstich/Geradstich

Dies ist der wichtigste Stich und gehört zu jeder Nähmaschine. Mit ihm können alle Näharbeiten, ausgenommen das Versäubern der Nahtzugaben, gemacht werden. Gearbeitet wird von rechts nach links und von der rechten Stoffseite aus.

Stoffbruch

Wenn Sie z. B. einen 160 cm breiten Stoff kaufen, ist dieser zusammengefaltet. Der Stoff liegt somit doppelt. Dieser Falz/Falte die dadurch entsteht wird Stoffbruch genannt.

Stoffschere

Bei einer Stoffschere ist die untere Schneide so gemacht, dass die Schneide während des Schneidens auf der Arbeitsfläche aufliegt. Dadurch hebt sich der Stoff nicht von der Arbeitsfläche. Der Stoff liegt und die Schere gleitet über die Fläche.

Verstürzen

Verstürzen heißt, zwei Stoffteile zusammen nähen und an der Naht zu wenden dass die Nahtzugaben dazwischen liegen. Die Nahtzugaben sind dann nicht mehr sichtbar.

Zickzackschere

Die Zickzackschere schneidet den Stoff, in Zickzackform aus. Feste Stoffe können durch Abschneiden mit solcher Schere versäubert werden. Das versäubern mit Zickzackstich ist dann nicht mehr erforderlich.

Zickzackstich

Kann in Breite und Länge verstellt werden und wird hauptsächlich zum Versäubern der Nahtzugaben angewandt. Ein schmal eingestellter Zickzackstich ist leicht dehnbar und kann zum Steppen dehnbarer Stoffe verwendet werden.

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Abkürzungen für Natur- und Chemiefasern

Naturfasern

CC - Kokos
CO - Baumwolle
HA - Hanf
JU - Jute
LI - Flachs, Leinen
RA - Ramie
SE - Seide
SI - Sisal
ST - Tussahseide
WA - Angora
WM - Mohair
WO - Wolle
WP - Alpaka
WS - Cashmere
WV - Schurwolle

Chemiefasern

CA - Acetat
CLY - Lyocell
CMD - Modal
CTA - Triacetat
CUP - Cupro
CV - Viskose
EL - Elasthan
MAC - Modacryl
NY - Nylon
PA - Polyamid
PAI - Polyamidimid
PAN - Polyacryl
PC - Polycarbonat, auch Polyacrylnitril / Polychlorid
PE - Polyethylen
PES - Polyester
PI - Polyimid
PP - Polypropylen
PU / PUR - Polyurethan

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Abkürzungen rund ums Stricken

* Wiederholungszeichen
2 M li verschr zus str - zwei Maschen links verschränkt zusammen stricken
2 M li zus str - zwei Maschen links zusammen stricken
2 M re verschr zus str - zwei Maschen rechts verschränkt zusammen stricken
2 M re zus str - zwei Maschen rechte zusammen stricken
Abb - Abbildung
abh - eine Masche abheben
abk - abketten
abm - abmaschen
abn - abnehmen
abstr - abstricken
abw - abwechselnd
anschl - anschlagen
Arb - Arbeit
aufn - aufnehmen
beids - beidseits
Bg - Bogen
dopp - doppelt
einf - einfach
f. M - feste Masche
Fb - Farbe(n)
feste M - Feste Masche
Fh - Faden nach hinten legen
fM - Feste Masche
folg - folgende
fortlfd - fortlaufend
Fv - Faden nach vorne legen
g - Gramm
ggl/gegengl - gegengleich
gl - glatt
gl. re - glatt rechts
glatt re - glatt rechts
Gr - Größe
Häkel.Nd - Häkelnadel
Hilfsnd - Hilfsnadel(n)
Hinr - Hinreihe
Hin-R - Hinreihe
inkl - inklusive
jd - jeder
Kettm - Kettmasche
Kett-M - Kettmasche
Knl - Knäuel
kr - kraus
Krebsm - Krebsmasche
Lfm - Luftmasche
li linke - Masche
li str linke - Maschen stricken
LL - Lauflänge
Lm - Laufmasche
lt - laut
Luftm - Luftmasche
m - Meter
M - Masche
MA - Maschenanschlag
mittl - mittlere/r/n
Mprobe - Maschenprobe: 10 x 10 cm
MS - Mustersatz
Mz - Maschenzahl
N/Nd/Ndl - Nadel
Nr - Nummer
Qual - Qualität
R - Reihe
Randm - Randmasche
Rd - Runde
Rdm - Randmasche
re - Rechte Masche
re str - rechte Masche stricken
re-R - Rechtsreihe
restl - restliche
Rm - Randmasche
Rückr - Rückreihe(n)
rückw - rückwärtig/e
s - schwarz
Schl - Schlinge
seitl - seitliche
Stb - Stäbchen
str - stricken
tM - tiefergestochene Masche
U - Umschlag
überz. - überziehen
ü-zusstr - überzogen zusammenstricken
verkr - verkreuzen
verkr. - verkreuzte
verschr - verschränkt
vert - vetreilt
vord - Vordere
w - weiß
wdh - wiederholen
weiterarb - weiterarbeiten
weiterstr - weiterstricken
x - mal
Znd - Zopfnadel
zun - zunehmen
zus - zusammen
zus str - zusammenstricken
zus. Abgem - zusammen abgemascht
zusammenstr - zusammenstricken
zusstr - zusammenstricken
zw - zwischen

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